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Created by: Marina Wolfsbruch
Mildenberg Tour
Erleben, entdecken, anfassen – das ist eine Einladung in die spannende Erlebnisausstellung des NaturParkHauses Stechlin in Menz. Das NaturParkHaus ist das Besucher- und Info - Zentrum des Naturparks Stechlin – Ruppiner Land.
Im Ortskern von Neuglobsow stehen heute noch die Fachwerkhäuser der Glashüttenarbeiter mit ihren Inschriften. Von 1780 bis 1882 wurde hier Glas - vor allen grünes Tafelglas und Flaschen - in einer Glashütte hergestellt. 2002 wurde das „Glasmacherhaus“ in Neuglobsow eröffnet.
Einen besonderen Reiz erfährt der 42 ha große Ziegeleipark - das "Technikmuseum in der Natur" - durch seine Lage an der Oberen Havel inmitten der sogenannten Tonstichlandschaft. Seit der Nutzungsaufgabe durch die Ziegelindustrie konnte sich das Gebiet um Mildenberg in den letzten 30 Jahren zu einer naturnahen, artenreichen Landschaft mit teils seltener Flora und Fauna entwickeln. Auf mancher Lichtung sind aber auch einzelne Schornsteine, bewohnte und verlassene Zieglerwohnhäuser oder Ruinen alter Produktionsbauten längst erloschener Ziegeleien zu entdecken.
Am Ufer des malerischen Wutzsees in Lindow finden Sie die efeuumrankte Ruine des Lindower Klosters. Der aus dem Anhaltinischen stammende Graf Gebhardt I. von Arnstein, der sich auch Graf von Lindow nannte und mit der Burg Ruppin belehnt war, gründete es ca. 1230, vermutlich dem Zisterzienserorden angehörig. Der Graf gab der Klostergründung auch seinen Namen "Kloster Lindow".
Es diente der Erziehung der weiblichen Familienmitglieder und der adligen Fräuleins aus der Umgebung.
Die Sage von der schönen Nonne:
Einst liebte ein bildschönes Mädchen einen Jüngling von niederem Range. Den Eltern, welche Edelleute waren, gefiel dies gar nicht und so schickten sie Ihre Tochter ins Kloster. Da half dem Mädchen kein Zagen und Klagen. Ihr Geliebter aber schabte und kratzte so lange an der Klostermauer, bis er sie befreit hatte. Niemand weiß, wo die beiden geblieben sind. Die einen sagen, sie sind im Wasser ertrunken. Andere meinen, sie wären durch den Sumpf entkommen. An der Stelle aber, wo die beiden über die Mauer entkamen, ist es bis heute nicht geheuer. Um Mitternacht hört man es dort oft scharren und kratzen...
Zwischen Lindow und Rheinsberg liegt auf halber strecke das Zollhaus, das etwa einen Kilometer außerhalb des Ortes Dierberg errichtet ist. Das Gebäude steht an einer Eichenallee an der Außenkrümmung einer Kurve und ist daher aus beiden Richtungen kommend schon von weitem sichbar. Es handelt sich um ein traufständigen unverputzten Ziegelbau unter einem Satteldach. Im Gebäudeinneren ist das Erdgeschoß heute als Gastraum genutzt, während das Dachgeschoß zu Wohnzwecken ausgebaut ist.


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